Qualitätsoffensive Lehrerbildung - Projekt LeaP

A3 Ausbau von Fort- und Weiterbildungsangeboten als Grundlage nachhaltiger Entwicklungen

Projektbeschreibung

Für die dritte Phase der Lehrerbildung wird im Rahmen des Teilprojekts "Ausbau von Fort- und Weiterbildungsangeboten als Grundlage nachhaltiger Entwicklungen" das Angebot an forschungsbasierten Fort-und Weiterbildungen ausgebaut.

Ziele des Teilprojektes

Ziel ist es,  Lehrkräften praxisnahe Einblicke in fachwissenschaftliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Forschungsvorhaben zu bieten und Ihnen auf diesem Weg Ansätze für eine nachhaltige Unterrichtsentwicklung aufzuzeigen.

In einem eigenen Arbeitspaket wird die Wirksamkeit bereits bestehender Angebote wie z.B. des Masters für Schulmanagement und Qualitätsentwicklung evaluiert, um hieraus Ansätze für eine methodische Verbesserung der Weiterbildungsangebote zu entwickeln.

Nanotechnologie im Unterricht – 1. Nano Summer School für Lehrkräfte vom 13. bis 15. August 2018 in der Kieler Forschungswerkstatt

Makro, mikro, nano - unsere Welt wird immer kleiner. Längst hat die Nanotechnologie Einzug in unseren Alltag gehalten und gewinnt als Forschungsfeld zunehmend an Bedeutung. Sie bietet damit großes Potential, chemische Fachinhalte im Kontext aktueller wissenschaftlicher Forschung im Unterricht zu vermitteln und gleichzeitig die tägliche Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen. So nennt auch der Leitfaden zu den Fachanforderungen Chemie in Schleswig-Holstein die Nanotechnologie als möglichen Kontext, um zum Beispiel Struktur-Eigenschafts-Beziehungen auf verschiedenen Systemebenen zu thematisieren.

Zu ausführlichen Informationen über die 1. Nano Summer School (pdf)

Erste Fortbildung Aussprachekompetenz und –förderung im Dänisch-Unterricht - Meldung vom 21.03.2018

Am 07.03.2018 wurde gemeinsam mit dem IQSH die Fortbildung „Aussprachekompetenz- und Förderung im Dänisch-Unterricht“ für Dänisch-Lehrkräfte durchgeführt.

Ziel schulischen Dänischunterrichts ist es, Schülerinnen und Schüler auf ein Sprachkompetenzniveau zu bringen, das sie befähigt, auf Dänisch mit Dänen zu kommunizieren. Aussprache, Intonation und Prosodie sind im Dänischen für diese funktionale Sprachkompetenz besonders relevante Bereiche des Unterrichts. Die Förderung der Aussprachekompetenz wird allerdings durch zumeist fehlende Systematik in zur Verfügung stehenden Materialien und Lehrbüchern erschwert.

In der Fortbildung wurden aus empirischen Untersuchungen entwickelte Möglichkeiten einer bewussten Ausspracheschulung anhand von Übungsbeispielen vorgestellt und für die Praxis umsetzbar gemacht, indem die relevanten linguistischen/phonetischen Aspekte (das fachliche Professionswissen zur Aussprache) in überschaubarer und unterrichtsrelevanter Weise aufbereitet und vorgestellt und dann anhand praxistauglicher Anwendungsbeispiele im Sinne einer kognitivistisch begründeten Methodik gemeinsam erarbeitet wurden.
Der Einsatz von MP3-Playern ermöglichte das Hören und Analysieren von Schüleraufnahmen in kleinen Arbeitsgruppen. Dadurch konnten linguistische Phänomene und Fehlertypen aus dem theoretischen Vortrag anhand praktischer Beispiele nachvollzogen werden. Darüber hinaus wurden eigene Sprachaufnahmen von den Teilnehmenden angefertigt und evaluiert.

Dass Aussprache nicht nur imitatorisch, sondern auch kognitivistisch unterrichtet werden sollte, wurde den Lehrkräften durch die kritische Auseinandersetzung mit Aufgabenbeispielen nähergebracht.

Die Fortbildung stieß seitens der Lehrkräfte bereits im Vorwege auf großes Interesse und wurde auch hinterher als sehr relevant sowohl für die eigene Kompetenz als auch für die unterrichtliche Praxis wahrgenommen.

Besonders hervorzuheben ist, dass durch dieses Format aktuelle fachdidaktische Forschungserkenntnisse direkt an die Praxis weitergegeben werden, denn die Fortbildung basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen und empirischen Befunden des CAU-LiB-Projekts „dans - Dänisch als Nachbarsprache“ [www.gute-lehre-lehramt.uni-kiel.de/lib-projekte/daenisch/]

Die Konzeption der Fortbildungsveranstaltung erfolgte im Rahmen des LeaP@CAU-Teilprojekts A3 „Ausbau von Fort- und Weiterbildungsangeboten als Grundlage nachhaltiger Entwicklungen“ und konnte dank der engen Zusammenarbeit mit dem IQSH umgesetzt werden.

(Lisa Tulaja)

Kontakt und Ansprechpersonen

 

  • Prof. Dr. Jens Möller
    - Teilprojektleiter -
    Olshausenstraße 75
    24118 Kiel
    Tel.: 0431-880-1241
    jmoeller@ipl.uni-kiel.de

 

  • Dr. Imke Meinken
    - wissenschaftliche Mitarbeiterin -
    Olshausenstraße 75
    24118 Kiel
    Tel.: 0431-880-3155
    meinken@ipl.uni-kiel.de

 

  • Dr. Silke Rönnebeck
    - wissenschaftliche Mitarbeiterin -
    Olshausenstraße 62
    24118 Kiel
    Tel.: 0431-880-3115
    sroennebeck@uv.uni-kiel.de